Am 1. April 2018 wollte ein 53-jähriger Deutscher in Begleitung seiner beiden Söhne (25 und 27 Jahre) von der Essener-Rostockerhütte über das Türmljoch zur Johannishütte wechseln. Dabei dürfe das Trio wegen schlechter Sichtverhältnisse und Orientierungsproblemen den Übergang verfehlt und in östlicher Richtung abgedriftet sein.
Sie gerieten auf die Kammschneide östlich vom Niklaskogel, und fuhren dort direkt über eine steile Rinne ab. Dabei löste sich auf ca. 2.200 m ein Schneebrett, sodaß der 27 jährige ca. 100 Meter von der Lawine mitgerissen, glückerweise nicht verschüttet und nur leicht verletzt wurde. Die Rettungskette wurden gegen 15 Uhr in Gang gesetzt. Dem Notarzthubschrauber Martin 4 gelang es nach mehreren Versuchen - starker Wind erschwerte anfänglich das Hinkommen, den Verletzten mit dem Tau zu bergen, und nach Prägraten zum Hubschrauberlandeplatz zu bringen, wo er ärzlich versorgt wurde.