Am 1. Dezember 2019 fand auf dem Weiler Bichl eine LVS Übung statt. Geübt wurde der Umgang mit dem LVS Gerät, Recco und Dampfsonde. An der Übung nahmen 25 Bergretter(-innen) teil. Die Nachbesprechung samt ausgezeichneter Verpflegung fand im Innerkratzerhof statt, ein herzliches Dankeschön an Gisela und Siegfried für die anhaltende Stärkung. Weitere Bilder von der Übung in der Fotogalerie!


Eindrücke vom Starkschneeereignis und der Hilfeleistung der Bergrettung Prägraten findet ihr in der Fotogalerie. Ein ganz besonderer Gast war der Black Hawk Hubschrauber des Bundesheeres, der Lebensmittel für den MiniMpreis nach Prägraten flog. Ein Dank nochmals an alle Helfer die über die Tage weg im Einsatz waren.


Bezirksleiter Peter Ladstätter und Reinhard Unterwurzacher von der Ortsstelle Prägraten legen sich mächtig ins Zeug (Foto: Verena Fuhrman)

Die MedUni Wien und die Bergrettung Österreich führte vom 16. bis 18. Juni 2019 in Osttirol eine Studie durch, die sich folgender Frage widmet: Wie sehr unterscheidet sich eine CPR im Tal von einer solchen in großen Höhen? Als Probanden mitgemacht haben auch zwei Mitglieder der Ortsstelle Prägraten am Großvenediger: Bezirksleiter Pete Ladstätter und Reinhard Unterwurzacher. Die Challenge war, in vorgegebener Zeit von der Lucknerhütte (2.241m) auf die Adlersruhe (3.454m) aufzusteigen und dort sofort, ohne Ruhepause, einen „Patienten“ zu reanimieren. Diese in großer Höhe erfolgte Reanimation wurde verglichen mit den Reanimationen derselben Teams in Lienz (673m) am Vortag und nach dem Abstieg von der Adlersruhe mit einer abschließenden Reanimation in der Lucknerhütte. Wir sind schon sehr gespannt auf die Erkenntnisse dieser Studie! In der Fotogalerie findet ihr die restlichen Bilder sowie die Aufstiegsroute.


Madeleine u. Bruno Jelk, Bezirksleiter Pete Ladstätter, Ortsstellenleiter Siegfried Kratzer, Kassierin Julia Egger und Obmann Prägraten Alpin Yannik Hatzer



Bruno Jelk spannte den Bogen seines Vortrages von seiner 34 jährigen Tätigkeit als Rettungschef bei der Air-Zermatt,  bis hin zum Aufbau des Flugrettungswesens in Nepal. Besonders gefordert wurde er bei der Winterolympiade in Sotschi im Februar 2014, wo er als Berater für die Lawinensicherheit der Rennstrecken zuständig war. Den Schlussteil seines spannenden Vortrages widmete er der Hilfe für die Erdbebenopfer in Nepal, wo er gemeinsam mit Freunden das Hilfswerk Earth C-Air gründete, die den Bau von fünf kleinen Schulhäusern -  erstellt von einheimischen Arbeitern mit lokalen Mitteln und Materialien, finanzierte. Bruno Jelk gelang es in seiner ruhigen, besonnenen Art die zahlreich erschienenen Bergfreunde aus nah und fern zu begeistern. Ein nicht enden wollender Applaus legte Zeugnis davon ab. Danke Bruno ... und auf ein Wiedersehen in Zermatt!






Toni Mattle, Josef Geisler, Bruno Berloffa, Josef Gspan, Friedl Steiner, Hansl Gratz, Landesleiter Hermann Spiegl
(Die Ehrenmitgliedschaft wurde auch dem Ortsstellenleiter von Virgen Gerhard Berger zuteil, der zu diesem Zeitpunkt auf Urlaub weilte).